Aktuelles / News

Hier finden sie aktuelle Informationen zum Thema Schilddrüse. Wenn Sie noch weitere Informationen zu diesem Thema wünschen, besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Prof. Dr. med. Hans Udo Zieren wechselt zum Sana-Krankenhaus

Datum: 10.03.2022

Nach fast 23-jähriger Tätigkeit als Chefarzt der ungeteilten chirurgischen Abteilung der Allgemein-, Viszeral und Unfallchirurgie am St. Agatha Krankenhaus in Köln-Niehl wechselt Prof. Zieren an das Sana-Krankenhaus Köln-Hürth und leitet dort als Chefarzt die völlig neu konzipierte Spezialklinik für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie. Mit Prof. Zieren wechseln auch der langjährige Oberarzt Dr. Marc Goebel und das Kern-Team des SchilddrüsenZentrum Köln in den Kölner Westen. „Wir haben bei Sana in Köln-Hürth exzellente Arbeitsbedingungen und Wachstumsperspektiven. Am neuen Standort bieten wir das gesamte Spektrum der modernen Schilddrüsenchirurgie einschließlich neuer minimal-invasiver Verfahren an und sind auch in Hürth eine national und international führende Adresse für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenoperationen.“ freut sich Prof. Zieren, der seine Arbeit in Hürth am 1.4.2022 aufnimmt.

Weitere Informationen auch zur Terminvereinbarung unter https://www.sana.de/huerth/medizin-pflege/schilddruesen-und-nebenschilddruesenchirurgie

Welches OP-Verfahren bei der Basedowschen Erkrankung?

Datum: 17.01.2022

Das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie bestätigt, dass es bei der chirurgischen Therapie des M. Basedow sowohl hinsichtlich der Komplikations- als auch der Heilungsraten unerheblich ist, ob bei der OP kleine Schilddrüsenreste belassen werden oder nicht (Totale vs. Fast-totale Thyreoidektomie).

Zum Artikel von Prof. Dr. Hans Udo Zieren

Interview zum Thema Schilddrüse von Prof. Zieren für das AOK-Gesundheitsmagazin Rhein-Main TV “

Datum: 29.10.2021

Zum Text

Experteninterview mit Prof. Dr. med. Hans Udo Zieren zum Thema „Nebenschilddrüse“

Datum: 08.10.2021

Erkrankungen der Nebenschilddrüsen

BILD Interview mit Prof. Dr. med. Hans Udo Zieren: Müde, depressiv? Die Schilddrüse kann schuld sein!

Datum: 09.09.2021

Müde, depressiv? Die Schilddrüse kann schuld sein!

Aktueller medizinischer Fachaufsatz von Prof. Dr. med. Hans Udo  Zieren zum Thema „Hashimoto-Thyreoiditis – Diagnostik und Therapie

Datum: 03.08.2021

Prof. Dr. med. Hans Udo Zieren „Hashimoto-Thyreoiditis – Diagnostik und Therapie 2021

Herzlichen Glückwunsch Prof. Dr. Hans Udo Zieren

Datum: 27.05.2021

Der Gründer des Deutschen Schilddrüsenzentrums, Herr Prof. Dr. med. Hans Udo Zieren erhielt für seine zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten rund um das Thema Schilddrüse von der Stiftung Gesundheit die Auszeichnung „Dr. Pro Bono – Ärzte für den guten Zweck“ verliehen. Das Team des Deutschen Schilddrüsenzentrums gratuliert sehr herzlich und wünscht Herrn Prof. Zieren noch viel kreative Schaffenskraft für das gemeinsame Projekt.

Weitere Informationen über Prof. Dr. Udo Zieren finden Sie hier.

Wie sicher ist eine Corona-Impfung bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse?

Datum: 21.05.2021

Uns erreichen viele Anfragen zum Thema Impfschutz bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse. Und zwar gibt es hierzu eine aktuelle Untersuchung aus der Uniklinik Erlangen, bei der festgestellt wurde, dass nach einer Impfung mit dem Biontech/Pfizer-Corona-Impfstoff bei etwa 1 von 10 Patienten mit einer Autoimmunerkrankung keine ausreichenden Antikörper gebildet wurden, bei einer Vergleichsgruppe ohne Autoimmunerkrankungen lag dieser Anteil nur bei 1 von 100. Bei der untersuchten Gruppe mit Autoimmunerkrankungen verschiedener Arten (z.B. Spondylarthritis, rheumatoide Arthritis, Darmentzündungen etc.) waren allerdings keine Patienten mit Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse. Das sind an der Schilddrüse vor allem die Hashimoto-Thyreoiditis und der M. Basedow. Insofern muss man diesbezüglich die Ergebnisse hoffentlich bald vorliegender weitere Untersuchungen abwarten.

Schilddrüsenkrank und Corona-Impfung?

Datum: 15.05.2021

Nach bisherigem Wissensstand wird eine Corona-Impfung mit den bislang in Deutschland zugelassenen Impfstoffen grundsätzlich auch für Patienten mit einer Schilddrüsenerkrankung empfohlen. Das gilt prinzipiell sowohl für Patienten mit einer Autoimmunerkrankung (z.B. Hashimoto, Basedow), als auch für solche mit Schilddrüsenkrebs. Bestehen ausgeprägte und schlecht eingestellte Funktionsstörungen (Hyperthyreose, Hypothyreose), erfolgt aktuell eine Immuntherapie z.B. mit Cortison oder eine Radiojodtherapie, oder liegen schwerwiegende Begleiterkrankungen vor, sollte das im Einzelfall günstigste Vorgehen und der beste Impfzeitpunkt individuell mit dem Impfarzt abgeklärt werden. Eine Schilddrüsenerkrankung an sich hat keinen Einfluss auf die Impfreihenfolge.

Was muss ich als Schilddrüsenpatient in der Covid-19-Pandemie beachten?

Datum: 01.10.2020

Es gibt bislang keine verbindlichen und abschließenden Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Studien zu den tatsächlichen Auswirkungen der verschiedenen Schilddrüsenerkrankungen auf eine mögliche Corona-Infektion und umgekehrt. Nach derzeitigem Wissensstand ist davon auszugehen, dass eine Schilddrüsenerkrankung für sich allein weder das Ansteckungsrisiko erhöht, noch den Verlauf einer Corona-Infektion verschlechtert. Das gilt prinzipiell auch für Patienten, die Schilddrüsenmedikamente einnehmen, sich einer Operation oder Radiojodtherapie unterziehen bzw. unterzogen haben, oder die unter einer Autoimmunerkrankung der Schilddrüse leiden. Insofern gehören Patienten mit einer Schilddrüsenerkrankung nicht automatisch zu einer sogenannten Risikogruppe für eine Corona-Infektion und sind vom Robert Koch-Institut auch nicht darunter aufgeführt (Risikofaktoren nach Angaben des Robert Koch-Instituts). Prinzipiell ist allerdings Vorsicht geboten, wenn eine medikamentös nicht oder nicht gut eingestellte ausgeprägte Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion besteht, Schilddrüsenpatienten zur Behandlung der endokrinen Orbitopathie beim M. Basedow oder bei einer akuten Thyreoiditis Medikamente zur Immunsuppression (z.B. Kortison) einnehmen, Patienten aktuell unter einer Schilddrüsenkrebserkrankung leiden, oder zusätzliche Erkrankungen und/oder Risikofaktoren vorliegen (Risikofaktoren nach Angaben des Robert Koch-Instituts).

Unter Einhaltung der aktuellen Hygieneregeln gibt es derzeit für Schilddrüsenpatienten keine darüber hinaus gehenden besonderen Einschränkungen. Das gilt auch für Schilddrüsensprechstunden, Schilddrüsenuntersuchungen oder Schilddrüsenoperationen.

AUTOR: Prof. Dr. med. Hans Udo Zieren